Segeltage in Arbon
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Segeltage in Arbon

Vom 26. bis 29. September 2024 fanden die insieme Segeltage in Arbon statt - mit vollem Wind in den Segeln.

Donnerstag, 26. September 2024

An diesem regnerischen Donnerstagmorgen versammelte sich die Gruppe der insieme Zürcher Oberland Seglerinnen und Segler am Bahnhof Uster. Mit vollgepackten Koffern ging es mit dem Zug los nach Arbon am schönen Bodensee. Leider blieb das Wetter den ganzen Tag kalt und nass, sodass wir uns nach einem gemütlichen Mittagessen und nach dem Einchecken im Hotel für ein Schlechtwetter-Programm entschieden. Dieses Schlechtwetter-Programm war Bowling. Wir stiegen wieder in den Zug und fuhren nach Amriswil und verbrachten dort den Nachmittag und Abend im trockenen. Nach einer kurzen Aufwärmphase wurde es richtig spannend beim Bowling und der eine oder andere Hammer-wurf liess es bis am Schluss spannend, wer sich zum Sieger oder zur Siegerin krönen durfte. Nach dem Bowling gingen wir für das Abendessen in ein feines italienisches Restaurant. Anschliessend trottelte die Gruppe müde wieder zur Busstadion und nach der Busfahrt durch die schöne Arboner Altstadt zurück zum Hotel. Alle freuten sich riesig auf den nächsten Tag, um endlich mit den Segelschiffen den Bodensee zu erkundschaften. 

Freitag, 27. September 2024

Wir starteten den Tag mit einem feinen Frühstückbuffet in unserem Hotel Roten Kreuz. Anschliessend zogen wir uns wettergerecht an und gingen in das Yachtclubhaus Arbon. Dort trafen wir uns mit unseren Segelinstruktoren von Sailability, die uns zuerst einmal in die Theorie des Segelns einführten. Sehr bald darauf lernten wir unsere kleinen farbigen Segelboote kennen. In Zweierteams stachen wir auf den Bodensee. Die Regenwolken waren noch weit weg, aber sie sorgten für mächtig Wind, was uns Seglerinnen und Segler natürlich sehr freute. Mit rekordverdächtig starkem Wind kämpften wir uns von Boje zu Boje und absolvierten die Übungen, welche die Begleitmotorboote für uns bereit machten. Nach rund 2 Stunden auf dem Wasser, kehrten wir an Land zurück, wo bereits das Mittagessen im Yachtclubhaus auf uns wartete. Gestärkt und mit guter Laune traten wir auch am Nachmittag für die windige Challenge an. Nun erreichten die Regenwolken Arbon und mit einigen nassen Schauern testeten die tapferen Seglerinnen und Segler die farbigen Segelboote in starkem Wind. Trotz Regen machte es Spass, denn zum Segeln brauchen wir ja in erster Linie Wind, und diesen hatte es im Vergleich zu anderen Jahren endlich einmal genügend. Zurück an Land freuten wir uns alle auf eine warme Dusche und trockene Kleider. Anschliessend trafen wir uns für einen kleinen Ausflug in die Altstadt von Arbon, um Postkarten zu suchen. Nach dem erfolgreichen Postkarten-Einkauf versammelten wir uns im Hotelrestaurant für einen feinen und ausgiebigen Znacht. 

 

Samstag, 28. September 2024

Am Samstagmorgen freuten sich schon alle auf das Frühstücksbuffet. Gleich wie am Freitag trafen wir uns mit unseren Segelinstruktoren und zogen unsere Schwimmwesten an, um in die Segelboote einsteigen zu können. Die Zweierteams wechseln jedes Mal und so ist es immer wieder spannend wer mit wem wohl am schnellsten ist. Am Vormittag hatte es eine leichte Brise Wind, gerade ideal, um uns in weitere Übungen zu vertiefen und neue Erkenntnisse zu lernen. Des Weiteren konnten wir unsere ersten Rennerfahrung sammeln, indem wir einen Parcours machten mit dem Ziel als Erster durch die Ziellinie zu fahren. Leider kam zum Wind dann auch ein wenig Regen dazu, sodass wir alle wieder unsere Kapuze hochziehen mussten. Aber der intensivste Regen strömte glücklicherweise erst herab, als wir bereits im warmen Yachtclub unser Mittagessen genossen haben. Als wir am Nachmittag wieder segelbereit waren, war der meiste Regen wieder weg, nur einzelne Schauer zogen vorbei. Mit gemächlichem Wind steuerten wir unsere Segelboote aus dem Hafen und segelten für eine kleine Ausfahrt Richtung Romanshorn. Es war schön der Seepromenade entlang zu segeln und so neue Seeufer zu entdecken. Nach gut einer Stunde kehrten wir wieder um. Es wurde langsam kalt, windiger und nass, sodass wir froh waren wieder im Hotel anzukommen. Nach den warmen Duschen hatten wir noch Zeit um auszuruhen oder die einen wünschten sich in das Saurer Museum zu gehen. Am Abend richteten wir uns gemütlich im Yachtclubhaus ein und bestellten uns Pizzas, Dönner oder thailändisches Essen. Nach dem Abendessen hatten wir Zeit und Platz um die Postkarten zu schreiben, Mandalas auszumalen, den Gitarrenklängen von Susanne zuzuhören und zu der Musik von DJ Bächli zu tanzen.

 

Sonntag, 29. September 2024

Nun war es leider schon wieder Zeit unsere Koffer zu packen und die Hotelzimmer zu räumen. Aber wir gingen noch nicht nach Hause, sondern nahmen unsere Koffer in das Yachtclubhaus und machten uns segelbereit. Am Vormittag hatten wir sehr guten Wind und viele Wellen. Und auch die Sonne schien, was uns nach den Regentagen sehr freute. Mit Wellen segeln war ganz anders als im flachen Wasser. Und so war es wieder spannend, wer denn die Rennen gewinnen konnte. Nach dem Mittagessen war es richtig schön uns ein wenig an die warme Sonne zu setzen und miteinander zu plaudern. Am Nachmittag, als wir wieder auf den See wollten, schlief der Wind ein. Mit minimalem Wind und dementsprechend langsamer Geschwindigkeit schaukelten wir hinaus auf den Bodensee. Es war also mehr ein sünnele auf dem Wasser, aber es machte trotzdem sehr Spass. Für den Rückweg wurden wir mit den beiden Motorbooten abgeschleppt und zurückgezogen, das war auch nochmals ein Erlebnis. Zurück an Land war es definitiv Zeit uns von den farbigen Segelbooten und unseren Segelinstruktoren von Sailability zu verabschieden. Wir machten uns wieder auf den Weg an den Bahnhof und fuhren mit dem Zug zurück nach Uster. Im Zug schauten wir uns die vielen Fotos an oder verköstigten uns mit den Snacks, die wir noch am Kiosk eingekauft hatten. 

Es waren richtig lässige Segeltage und wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr mit hoffentlich genau so viel Wind und vielleicht ein bisschen mehr Sonnenschein. 

 

Bericht: Elena Lengwiler, Leitung

 

Hier geht es zum Bericht von Sailability.

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Publikationsdatum 18.10.2024