5. Sommerplausch an der Lenk (denk)
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5. Sommerplausch an der Lenk (denk)

Vom 02. – 09. August 2025 ging es mit insieme Zürcher Oberland in die Lenk und hier geht es zum Ferienbericht.

Ausgangslage: 

Der Sommerplausch an der Lenk gehört mittlerweile zum festen Sommerferienprogramm von insieme Zürcher Oberland. Nicht wenige der 19 Gäste sind seit der ersten Sommerplausch-Woche an der Lenk dabei und freuen sich riesig auf die tollen Ausflüge im wunderschönen Berner Oberland. Bereits das dritte Mal dürfen wir im heimeligen Hotel Wildstrubel zu Gast sein und uns vom engagierten Wildstrubel-Team verwöhnen lassen. Die Leitung liegt wiederum bei Rolf R. Mueller und Christina Froidevaux, unterstützt werden wir von unserem bewährten Helferteam, welches aus drei Männern und fünf Frauen besteht.

 

Samstag, 02.August 

Wo bitte ist dieses Jahr der Sommer geblieben? Seit Mitte Juli sind die nasskühlen, graue Tage Programm und die Wetteraussichten für die Sommerplausch-Woche in der Lenk lassen keine Besserung erwarten. Naja, wir tragen es mit Fassung und an der fröhlichen Stimmung unserer auf den Car wartenden Gäste tut der Nieselregen keinen Abbruch. Einzig die Frage treibt etwas um, ob wir die Sandwiches an unserer Lieblingsraststätte Münsingen unter dem Regenschirm verputzen müssen. Bei jedem Kilometer Richtung Bern wird das Wetter schlimmer! Es schüttet wie aus Kübeln, oft fragen wir uns, ob eine Weiterfahrt überhaupt möglich ist. Und dann – das Wunder! Kaum haben wir Bern hinter uns gelassen, scheint die Sonne. Und es kommt noch besser, so wird es die ganze Woche bleiben – inklusive steigenden Temperaturen. 

 

Sonntag, 03. August 

Ahhh – das Wildstrubel-Frühstück lässt keine Wünsche offen, Rührei, Waffeln, Fruchtsalat, Käse, es ist wie im Schlaraffenland, dementsprechend eilt die Zeit bei vielen nicht besonders. Aber heute ist ja Sonntag und wir gehen den Tag sehr gemütlich an. Als Frühstücksmuffel beschäftigt Rolf und mich eher die Frage, ob die hübsche Kaffeebar «Espressionist» im Bahnhof Lenk noch existiert. Sie tut es und wird zum täglichen Treffpunkt unserer Gruppe. Nirgends schmeckt der Hafermilch-Cappucino so gut! Heute wollen wir mit unserer Gruppe die Simmenfälle bestaunen. Beat & Roland sind mit ihrer Gruppe unterwegs nach Thun, etwas Kultur und Baden im See – auch nicht schlecht. Wer für heute noch nicht genug Wasser erlebt hat, tummelt sich am Abend fröhlich im Wildstrubel Wellness-Bereich. Am Abend stossen Edith und Urs zum Helferteam, nun sind wir vollzählig. 

 

Montag, 04. August 

«Im Frühtau zu Berge wir gehen Fallera…» - so früh ist es nun allerdings auch wieder nicht, als wir uns – nach dem obligaten Kurzkaffee im «Espressionist», zur Entdeckung der Lenker Bergwelt aufmachen. Die Gruppe von Roland, Beat und Urs haben sich eine wirklich grosse Tour vorgenommen. Mit dem Bus an die Simmenfälle, von da hoch zu den Siebenbrünnen und weiter Richtung «Nessli» und zurück ins Hotel Wildstrubel. Das sind über 1'100 Höhenmeter (hinauf und hinunter) verteilt auf fünf Kilometer. Zum guten Glück gibt es unterwegs diverse Bergbeizli, um den müden Beinen etwas Entspannung zu gönnen und den Durst und Hunger zu laben. Rolf und ich haben uns mit der Gruppe von Helen und Doris zusammengeschlossen. Für unser Grüppli geht es auf die Iffigenalp. Für die einen ist das Bergbeizli Endstation, für die anderen geht es zu Fuss weiter auf die Alp «Groppi» zum «Alpzvieri». Grosse Überraschung, Daniela vom insieme Büro und ihr Lebenspartner Roger begleiten uns durch den heutigen Tag. 

 

Dienstag, 05. August

Noch sind die Beine etwas schwer und müde von den gestrigen Wanderungen. Darum fällt das Programm heute für alle Gruppen etwas gemütlicher aus. Roland, Beat und Urs machen sich mit ihrer Gruppe auf zu den Beatushöhlen, wir nehmen es sehr gemütlich und fahren mit dem Zug nach Thun, besteigen das Dampfschiff «Blüemlisalp» und tuckern gemütlich über den Thunersee Richtung Interlaken. Die Fahrt könnte ewig dauern, warum nicht einfach sitzen bleiben und von Interlaken wieder zurückfahren? Ganz einfach, weil in Interlaken das Café Schuh mit Eiskaffee und wunderbaren Patisserie lockt 😉😋. 

 

Mittwoch, 06. August 

Heute sind wir alle zusammen unterwegs. Wir möchten das mittelalterliche Städtchen Gruyères besuchen. Eintauchen in die Science-Fiction Welt von H.R. Giger, dem Schöpfer von Alien oder Mittelalter-Luft schnuppern im Château mediéval de Gruyères ist unser Plan. Schon beim Besteigen des MOB GoldenPass Zugs in Zweisimmen stellen wir fest, dass wir heute nicht die einzigen sind, die unterwegs sind. Zum guten Glück haben wir reserviert und so geniessen wir relativ ungestört unsere Fahrt nach Montbovon. Hier heisst es umsteigen in den Regionalzug nach Gruyères. Eine traumhafte Landschaft offenbart sich uns. Sanfte, grüne Hügel, gesprenkelt mit urchigen Bauernhäuser mit knallroten Geranien geschmückt wechseln sich ab mit saftigen Weiden mit den weltberühmten Fribourger Kühen. Hmmm, kein Wunder, schmeckt le Fromage de Gruyère so gut und stehen einige der besten Schokolade-Manufakturen in der Region. Der Regio-Express spuckt uns aus und mit gefühlt tausenden von internationalen Touristen zwängen wir uns durch das pittoreske, stimmungsvolle Städtchen. Einzig die vielen Souvenirshops trüben das schöne Ortsbild ein wenig. Weniger wäre hier tatsächlich mehr.

 

Donnerstag, 07. August 

Nach dem gestrigen Trubel möchten wir heute einfach etwas Ruhe geniessen. Aber möchten das wirklich alle? Als ich die Pläne von Roland, Beat und Urs höre, bin ich mir da nicht mehr so sicher 😊. Glacier 3000 lockt! Nur schon wenn ich die Bilder der Hängebrücke sehe, wird mir ganz anders. So werbe ich für einen gemütlichen Pick-Nick-Plausch am lauschigen Lauenensee und bin ganz happy, dass sich ausser Rolf mir doch noch einige andere anschliessen. So setzten wir uns einmal mehr in den Golden Pass Zug und geniessen die Fahrt nach Gstaad und den Cappuccino im extravaganten Café Cappuccino. Wir fühlen uns wie die High Society! Der Lauenensee ist und bleibt ein Traumziel. Ein toller Picknickplatz, ein See so warm, dass er zum Bade einlädt und ein Beizli mit wahnsinns Glacé-Coupes. Herz, was begehrst du mehr! Nur die Rückfahrt nach Gstaad ist zum Vergessen. Nur so viel, dank einer nicht von uns verschuldeten Verspätung sehen wir am Bahnhof Gstaad nur noch die Rücklichter unseres Zugs nach Zweisimmen und kommen dafür in den Genuss eines Apéros in Gstaad. Im Wildstrubel treffen wir auf die Happy-Heimkehrer von Glacier 3000. So toll ihre Erlebnisse tönen, ich bin vollauf glücklich, den Lauenensee genossen zu haben. 

 

Freitag, 08. August

Der heutige Tag ist ideal zum «verplämperle». Es ist einfach zu heiss für ausgedehnte Ausflüge. So besucht ein Grüppchen die Badi, ein anderes geht zum Minigolf, ein drittes unternimmt die Fahrt auf den Bühlberg (nein, auch da ist es nicht kühler) und Rolf und ich begleiten die Shopping-Königinnen Gabriela und Kati auf ihrer Einkaufstour durch Lenk. Am Abend treffen wir uns alle zum grossen Grillplausch am Lenkerseeli. Zum letzten Mal für dieses Jahr lassen wir uns von der Wildstrubel-Crew verwöhnen. Es gibt Würstli und Schnitzeli vom Grill, begleitet von einem feinen Salatbuffet und einem guten «Tropfen». «Tartuffe» das rote Drachenmaskottchen vom Wildstrubel achtet derweil darauf, dass alles seine Ordnung hat und niemand zu kurz kommt 😊

 

Samstag, 09. August

Über diesen Tag wollen wir schweigen, zu traurig und voller Abschiedstränen. Aber, ein Jahr vergeht so schnell und schon sind wir wieder im Wildstrubel und bereit für neue Lenker-Abenteuer – Bis gli!!!

 

Ferienbericht von Christina Froidevaux, Co-Leitung Sommerplausch Lenk

 

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Publikationsdatum 27.08.2025